Neuss/Xanten. In den vergangen beiden Jahren fand eine gemeinsame Ausbildung für die Zugtrupps im GFB (Geschäftsführungsbereich) Mönchengladbach statt. Die Termine wurden nicht nur von THW Einheiten aus Mönchengladbach, Neuss und Viersen, sondern auch  von der Freiwilligen Feuerwehr Niederkrüchten und Führungskräften der DLRG aus Dormagen und Kaarst besucht.

Die jährliche Abschlussübung der Zugtruppausbildung fand 2011  zusammen mit der  Jahresabschlussfahrt vieler  Jugendgruppen aus NRW statt.

Nach Anreise, Zimmerverteilung und Bettenmachen ging es zum gemeinsamen Abendessen in die Mensa der Jugendherberge. Um das Wochenende gut zu nutzen, lud die Übungsleitung anschließend direkt zur Theorie, in kurzen knappen Sätzen wurde der Anlauf der kommenden Tage besprochen. Um für die anstehenden Übungen am Samstag gut gerüstet zu sein, ging es  in die Tiefe der taktischen Zeichen, der Lagekarte und weitere Themenbereiche der Zugtrupparbeit.

Der Wecker klingelte früh am Samstagmorgen, denn es stand noch einiges auf dem Programm. Es wollten etwa 1.000 Helfer in einem Bereitstellungsraum untergebracht und versorgt werden – doch der Reihe nach. Die Begrüßung der Teilnehmer übernahm  die Übungsleitung rund um Denis Nilges (Ausbildungsleiter und Zugführer aus dem OV Mönchengladbach). Das Ziel war uns (den Teilnehmern) sofort klar, "die wollen uns fertig machen" - doch nicht mit uns! Dieser Herausforderung stellen wir uns gerne und voller Elan.  Gute Ausbildung zahlt sich aus.

Fahrzeuge vorbereitet, Aufgaben verteilt, los geht’s. Die eintreffenden Einheiten wurden per Funk übermittelt und auf Lagekarten und Personalübersichten, wie bei einem echten Einsatz geführt. Ständig wurden Stärkemeldungen an die Übungsleitung übermittelt und benötigtes Personal und Material angefordert. Teilweise wurde fehlendes Material durch Improvisation Wett gemacht, um dennoch eine optimale Lagedarstellung zu gewährleisten. So wurden aus Mangel an Magneten für die taktischen Zeichen ganze Züge kurzer Hand auf ein weißes Blatt Papier geklebt.

Die Nachbesprechung der Übung erfolgt direkt in Anschluss an den Fahrzeugen, um Probleme zu analysiere, Unterschiede in den Arbeitsweisen der einzelnen Gruppen aufzuzeigen und den Ablauf weiter zu optimieren - das Fazit fiel durchweg positiv aus. Dieses Wochenende gab allen Beteiligten die Bestätigung, stetiges ausbilden und üben hilft, auch in stressigen Situationen immer Herr der Lagekarte zu sein und auch in stressigen Momenten einen kühlen Kopf zu behalten.

Auf diesem Weg noch ein dickes Danke an alle Ausbilder und Helfer, die die Ausbildung unterstützen haben und  auch im kommenden Jahr unsere Ausbildung weiterführen und uns immer besser werden lassen.

Text: Sebastian Friedrichs
Fotos: THW


 
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